Fantasy mit Santa Claus: Winterweiß

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Schriftstellerin Yi Yongjin hatte es auf ihrem roten Sofa eigentlich ganz gemütlich, wäre da nicht die Weihnachtsgeschichte mit Santa Claus, die sie ihrer Leserschaft bald schuldig war – und die nach wie vor winterweiß auf sie zurückstarrte.

Yi Yongjin rekelte sich auf ihrem roten Sofa und vergrub die Zehen, die in kuschelig weichen Socken steckten, in der Rille zwischen Polster und Rückenlehne. Nachdenklich nippte sie an ihrem Cappuccino und erwog, die Kichererbsenmilch beim nächsten Mal etwas zügiger und stärker zu erhitzen. Doch auch ohne den cremigen Mikroschaum genoss sie das eigens zubereitete Gebräu und ließ sich nicht davon aus der Ruhe bringen, dass es schnell abkühlte. Dafür sorgte bereits ein anderer Übeltäter.

Missmutig beobachtete sie durch das Salonfenster gegenüber, wie die ersten weißen Flocken aus dem abenddunklen Himmel purzelten und eine Reihe kalter Wintertage ankündigten. Eigentlich hatte Yongjin die Saison selbst einläuten und eine Weihnachtsgeschichte schreiben wollen. Noch nie hatte sie in Hongkong Schnee fallen sehen – und damit war sie nicht allein. Das Phänomen war so selten, dass die Medien es unablässig zur Sprache brachten: Seit dem Zweiten Weltkrieg gab es nun fünf belegte Vorkommnisse dieser Art und diesmal sollten Minustemperaturen von -5 bis -8 Grad dafür sorgen, dass der Schnee sogar liegen blieb.

Trotz alledem kam bei Yongjin keine Weihnachtsstimmung auf, und das obwohl ihre Heizung ausnahmsweise auf Hochtouren lief und sie so ihren Lieblingsschreibplatz auch im tiefsten Winter genoss. Denn ihr fiel keine Weihnachtsgeschichte ein, die sie schreiben wollte – jedenfalls keine, in der Santa Claus persönlich auftrat.

Beim Gedanken an Santa Claus ernüchterte sie rasch die Summe ihrer persönlichen Erfahrungen, die sich auf das Einkaufszentrum in Hongkong beschränkten: Sie sah den rauschbärtigen Saxophonspieler vor dem Plastikbaum vor sich und die jungen Frauen mit Rentiergeweihen und roten Nasen, die daneben kleine Geschenke und Coupons verteilten. Sie hatten weder etwas mit den pausbäckigen Elfen aus Santas Spielzeugwerkstatt gemein, noch waren sie für den Nordpol geeignet gekleidet. So viel ging auch aus den flimmernden Werbeplakaten hervor, die überall in der Stadt eingeblendet worden waren.

Immer wieder hatte sie es sich vorzustellen versucht: Weder das eine noch das andere passte in ihr geliebtes Shengyinsu – ein Reich, das jenseits der Milchstraße lag und in dem es rückblickend nicht einmal weiß schneite.

Zum allerersten Mal zählte Yongjin die Tage bis Weihnachten.

Auf dem Beistelltisch vibrierte Yongjins Tablet. Es robbte über den Tisch und ließ die Apfelschüssel daneben leise schlottern. Yongjin beugte sich seitlich vor, setzte plump ihre Tasse ab und schnappte sich das Tablet. Das Signal galt lediglich der neuesten von achtundvierzig neuen Nachrichten. Obenan lachte ihr ein rotbäckiger Santa entgegen, in Begleitung eines lautmalerischen Ho-Ho-Ho. Yongjin runzelte die Stirn und das Tablet vibrierte abermals, was ohne die Beistelltischplatte stattdessen wie ein hämisches Oh-Oh wirkte.

Ihr vollbärtiger Widersacher war der Wunsch ihrer internationalen Leserschaft gewesen und zu verantworten hatte das allein sie selbst. Nie wieder würde sie den Fehler begehen, an ihr soziales Netzwerk eine offene Frage zu richten, insbesondere keine solche nach besonderen Weihnachtswünschen. Seither überschütteten unzählige Santas ihren Nachrichtenfeed mit Selfies, Gesangseinlagen und heiteren Worten, und saßen Yongjin im Nacken. Insgeheim hatte sie gehofft, dass es schnell andere Wünsche geben würde. Wünsche, die in ihrer eigenen Fantasy-Welt plausibel zu platzieren waren. Wünsche, die es zu ihrer Enttäuschung nicht gegeben hatte.

Doch jetzt lief Yongjin nicht nur die Zeit davon. War sie bereit mitanzusehen, wie die Erwartungen ihrer Leserschaft an ihren eigenen Wünschen zersprangen und den Kurs wechselten? Bereit herauszufinden, wie loyal die vielen Santas wirklich waren, die hinter den Nachrichten steckten? Der allseitigen Missbilligung zu erlauben, dass ihre Bestrebungen um Jahre zurückgeworfen wurden? Nein, das war sie nicht.

Gelegentlich hatte sie es lodern sehen, das Lauffeuer vergangener Lichter, und wie es sich über Nacht verbreitet und nichts zurückgelassen hatte. Sie kannte den Ablauf, und deshalb musste sie diese Geschichte schreiben. Ihre Schriftstellerei hing davon ab.

Yongjin stieß den Atem durch die Lippen, was ihr kurzzeitig den Charme eines Hamsters verlieh, und versank in ihrer Unlust noch tiefer im Sofa. Eine Weihnachtsgeschichte stellte sie sich romantischer vor, in etwa wie Valentinstag, nur festlicher und frostiger, und mit mehr Gelegenheiten, sich näherzukommen. Ein schiefes Lächeln stahl sich ihr aufs Gesicht, als sie sich die vertrauten Lichterketten aus dem Hutchison Park ins Gedächtnis rief. Sie erinnerte sich noch gut an die Geschäftsreise ihrer Eltern nach Shanghai während ihrer Hochschultage. Es hatte Wochen gedauert, sie davon zu überzeugen, dass sie auch alleine klarkam. In ihrem Triumph hatte sie sich die Chance nicht entgehen lassen, sich am Weihnachtsabend von ihrem damaligen Schwarm küssen zu lassen. Santa hatte damit nichts zu tun gehabt.

Im Nachhinein hätte sie dieses Weihnachten jedoch lieber mit ihren Eltern verbracht. Yongjin seufzte bei dem Gedanken daran, dass sie dafür sogar bereit gewesen wäre, Santa einen Wunschzettel zu schreiben. Doch sie schweifte ab.

Mit zugekniffenen Augen stocherte sie mit dem Zeigefinger in der Luft herum, als ließe sich so ein Geniestreich erreichen, oder wenigstens ein kleines Wunder. Yongjin überlegte, ob ein Weihnachtskrimi als solches durchging: »Wer wohl Santa gemeuchelt hat?« Sie sprach die Worte laut aus, kostete sie auf der Zunge und verwarf sie noch im selben Moment. Ob ein Thriller anders schmeckte? Langsam trug sie den Gedanken vor, so langsam, dass sie den Satz auch hätte buchstabieren können: »Wen wird Santa als Nächstes meucheln?« In ihrem Shengyinsu gab es wahrhaftig zahllose mordlustige Kreaturen, die diese Rolle sofort übernehmen würden, doch die warteten nicht geduldig darauf, dass Yongjin sie in ein Santa-Kostüm steckte. Frustriert schüttelte sie den Kopf.

Kopfschmerzen bereiteten ihr jedoch nicht nur Santa und die Rentiere, deren Fell für Shengyinsu-Verhältnisse eindeutig zu dick ausfiel. Mit Argwohn besah sie in ihrem Feed die Illustration einer runden, grün gekleideten Elfe, die freudestrahlend drei übergroße Glocken herbeitrug. Es fühlte sich falsch an, schlussfolgerte Yongjin. Nicht nur, weil Santas Elfen aus den Einkaufszentren und der Werbung im Kontrast zur chinesischen Überlieferung standen, sondern auch, weil die Realität ihrer eigenen Fantasy-Welt dramatisch anders aussah.

Vor Yongjins innerem Auge entluden sich die rauschenden Äste und wippenden Gräser einer angenehm milden Spätnovembernacht. Auf der Lichtung stoben Glühwürmchen umher und in einem stillen Teich spiegelte sich leuchtend der Mond. Eine weibliche Gestalt kniete an der Böschung und wrang die Feuchtigkeit aus ihrem dunklen Haar. Mit ihren schneeweißen Fingern strich sie sich eine Strähne hinter das spitz zulaufende Ohr. Langsam drehte sie den Kopf, dem zwei rosige Wangen folgten. Die vermeintlichen Glühwürmchen strömten plötzlich zusammen und mit ihren winzigen Körpern und Flügeln bildeten sie drohend einen Schwarm um die Feengestalt. Sie schlug die Lider auf. Augen mit einer Iris aus flüssigem Gold starrten aus den bleichen Höhlen und mit ihrem Lächeln entblößte die Gestalt gluckernd einen Satz schwarzer spitzer Zähne.

Yongjin zuckte zusammen und kämpfte mit dem Tablet in den Händen um ihr Gleichgewicht, als ihre Füße aus der Sofarille fuhren. Die Müdigkeit, die sich bereits in ihre Glieder einzuschleichen versucht hatte, war wie weggewischt.

Schnaufend verschränkte sie ihre Beine zu einem Schneidersitz, legte das Tablet in den Schoß und griff nach ihrem Cappuccino. Hastig nahm sie einen lauwarmen Schluck und stellte die Tasse beiseite. Auf ihrem Tablet öffnete sie ihre Notizenapp und gab ein:

»Santas Elfen sind kleinwüchsige humanoide Wesen mit Strumpfhosen und Zipfelmützen, unter denen ihre spitzen Ohren hervorragen. Sie werden als verspielte Frohnaturen dargestellt, die mit ihrer Magie fleißig Spielzeug herstellen. Sie haben nur wenig mit den chinesischen Naturgeschöpfen gemein, darunter die gestaltwandelnden Yaojing oder gar die unsterblichen, bildschönen Xian. Möglicherweise kommen sie den kleinen Feenwesen, den Jingling, noch am nächsten, obwohl auch diese grundsätzlich weise und ernst auftreten. Zweifelsohne ist auch ihr Platz in der Fantasy zu verorten, wenngleich sie sich auf anderen Schauplätzen bewegen.«

Unschlüssig überflog Yongjin ihre Notiz. Sie konnte nur hoffen, dass sie schon bald ein Gefühl für diese ungewohnten Elfen entwickelte, je mehr sie sie in ihre eigenen Worte wickelte.

Ihre Gedanken wandten sich wieder Santa zu: Konnte er als Fantasy-Figur betrachtet werden? Wenn überhaupt, so sinnierte Yongjin, waren es seine Helfer, die Elfen und fliegenden Rentiere, die der Geschichte eine magische Dimension verliehen. Durchaus fragwürdig empfand Yongjin auch die Tatsache, dass sie vom Nordpol aus in einer Nacht um die ganze Welt flogen. In was für einem Tempo waren sie nur unterwegs? Vielleicht lag das Geheimnis von Santas Magie in seinem Bauch, denn wenn er damit durch jeden Kamin passte, musste Magie mit im Spiel sein! Yongjin ächzte und schob sich nach hinten gegen Kissen und Armlehne, damit sie wieder aufrecht saß. Ob es Santas Macht über die magischen Geschöpfe war, die ihm seinen Platz als Fantasy-Figur sicherte? Sie schürzte die Lippen und fand, dass Santa’s Grotto samt Personal einem völlig anderen Lesestoff angehörte und mit ihrer eigenen Welt immer noch nicht vereinbar war. Allein dem Geschenkesack, der unendlichen Stauraum bot, konnte Yongjin wirklich etwas abgewinnen, denn diese Magie kannten die Qi-kultivierenden Helden Chinas ebenfalls.

Yongjin warf den Kopf in den Nacken und blickte auf die Deckenbeleuchtung. Die kleinen Lämpchen warfen streifenweise Licht und Schatten über die Decke. Das brachte sie auf einen anderen Gedanken, der neue Zweifel in ihr säte: Schrieb sie nicht Fanfiction, wenn sie Santa den einen wichtigen Tag im Jahr sabotierte? Yongjin schloss die Augen und stellte sich vor, wie sich Mrs. Claus in das Arbeitszimmer ihres Ehemanns schlich, um dort seine geheimen Keksverstecke zu plündern, als Protest gegen den Bauch und die zunehmende Sturheit, die das Alter manchmal mit sich brachte. In Yongjins Fantasie saß sie bei den Rentieren im Stall und fütterte sie mit besagten Keksen, während sie ihnen auf ihre geheime, aber ganz eigene unflätige Weise ihr Herz ausschüttete. Die Rentiere schnaubten in Freundschaft, als Mrs. Claus ihnen von Santas dümmlichem Grinsen berichtete, das dem lüsternen Zwinkern einer Elfe gegolten hatte, und wie das letztendlich das Fass zum Überlaufen gebracht hatte. Daraufhin fabulierte Yongjin, wie es Heilig Abend schließlich dunkelte und die Rentiere nach all den Keksen zum Fliegen plötzlich viel zu träge waren.

Dümmlich grinste jetzt auch Yongjin. Sie fuhr sich durch das schulterlange Haar und bändigte so die Strähnen, die ihr dabei ins Gesicht gefallen waren. Es war Zeit für eine Recherche.

Auf ihrem Tablet navigierte sie das Internet an und trug mit dem Finger »Ursprung von Weihnachten« ins Suchfeld ein. In nur wenigen Minuten erfuhr sie, dass sie das Weihnachtsfest Jesus zu verdanken hatte, dem Wundertäter und Erlöser des Christentums – und dass sich die Feierlichkeiten um Santa parallel dazu entwickelt hatten. Eifrig las Yongjin weiter: Santa selbst ging auf den heiligen Nikolaus von Myra zurück, der im 4. Jahrhundert für seine Großzügigkeit bekannt gewesen war und Legenden zufolge Gold durch Kamine geworfen haben soll.

Yongjin war immer davon ausgegangen, Santa sei von einem gewissen Getränkehersteller erfunden worden, und staunte nicht schlecht, als sie sich durch die vielen Einflüsse wischte, die die Figur weitergedichtet hatten. Sollte der ausschlaggebende Hinweis zu einer erzählenswerten Santa-Geschichte wirklich existieren, so wäre er gewiss in Santas Ursprungsgeschichte zu finden. Da war sie sich sicher.

Etwas weiter unten stieß sie auf den Gedenktag des heiligen Nikolaus am 6. Dezember. In Windeseile flogen ihre Augen über den Bildschirm bis zur Datumsanzeige. Ihr Herz stolperte mit und als sie gefunden hatte, wonach sie gesucht hatte, rutschte es ihr in die Hose. Wann erschien eine Weihnachtsgeschichte für gewöhnlich? Einen Moment lang erwog sie, ihren Account auf Nachrichten abzusuchen, die sich bereits beschwerten. Doch was noch nicht geschrieben war, konnte nicht veröffentlicht werden – so viel verriet ihr das Dokument, das sich winterweiß hinter ihrem Recherchefenster verbarg. Noch immer.

Yongjin biss sich auf die Unterlippe und kam zu einem Entschluss: Entweder musste Shengyinsu eine eigene Santa-Figur hervorbringen, auch wenn diese dann unter einem anderen Namen in ein anderes Kostüm stieg, oder Santa musste importiert werden – im Zweifelsfall auch mit Gewalt.

Sie würde Feng Fuyao um seine Meinung bitten, wenn er mit den heutigen Briefings wie üblich bei ihr klingelte. Zweifellos würden sie auch die Weihnachtstage damit zubringen, das Geschäftsjahr abzuschließen – was ein weiterer Grund dafür war, die Weihnachtsgeschichte nicht länger aufzuschieben. Yongjin gähnte freiheraus, schob das Tablet mit Daumendruck auf die Seitentaste zurück auf den Beistelltisch und ließ sich gemütlich ins Kissen sinken. Da hörte sie ihren Executive Assistant bereits durch den Schnee stapfen.

Kurz stierte Yongjin durch das Fenster, doch viel erkannte sie nicht. Immer mehr Schnee sprudelte aus den finsteren Tiefen einer undurchdringlichen Wolkendecke und seine ersten Ausläufer türmten sich bereits auf dem Fenstersims. Wenn der Wetterbericht Recht behielt, würde es noch eine Weile so weitergehen und deutlich kälter werden, als ihr Cappuccino es jetzt war. Mit Schwung streifte sie ihre Tasse vom Tisch und hob sich vom Sofa. Es war an der Zeit, einen neuen Cappuccino aufzugießen – genügend für zwei; und noch während sie das dachte, wurde ihr unverhofft ganz warm uns Herz.

So bemerkte sie nicht die Spiegelung des leuchtenden Mondes, die auf dem Bildschirm ihres Tablets ruhte, und dass das Tablet für den Rest des Abends nicht mehr vibrierte.

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Über die Autorin

Naomi Krishna schreibt über menschliche Naturen in ihrer Berührung mit Magie und Spiritualität und erkundet dabei die Natur ihrer eigenen Handschrift – in einer Welt, die keine Grenzen kennt.

Noch tappt sie im Dunkeln.

Naomi Krishna mit einer Schreibfeder

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4 Kommentare
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Lili
Lili
22 Tage zuvor

Interessant das sich Befassen einer Autorin, aus dem asiatischen Raum, über Santa Claus. Ihre Fantasie, Nachforschungen und Schlussfolgerungen sind bemerkenswert.
Schöne Geschichte, facettenreich geschrieben. 👍

Gordi
Gordi
21 Tage zuvor

Ich schliesse mich Lilis Bemerkungen an.

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