Kurzgeschichte „Sternenklare Nacht“ in Nimoria-Anthologie erschienen

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Seit der E-Mail vom 27. Mai, die mir mitteilte, dass meine Kurzgeschichte „Sternenklare Nacht“ Aufnahme in die Nimoria-Anthologie gefunden hatte, schlichen meine Gedanken stets zum Buch.

Wie es sich wohl anfühlen wird, meine erste Veröffentlichung in den Händen zu halten? Der Umschlag, unter dem neben 30 weiteren Kurzgeschichten meine eigene ruht, und das Papier unter meinen Fingerstrichen? Welchen Duft es wohl verströmen wird, frisch bedruckt und noch ganz glatt?

Schnell vergingen die zwei Wochen bis zum Versand und noch schneller das Wochenende, bis es mit den sechs Exemplaren schließlich an meiner Haustür klingelte.

Länger habe ich natürlich nicht gewartet, wie Du Dir sicher denken kannst.

Schnipp, schnapp. Ritsch, ratsch. Flipp-flipp-flapp.

Kurz darauf folgten – Überraschung – ein Freudenschrei, ein Hüpfer um die eigene Achse und eine liebevolle Umklammerung, die jedem Lebewesen weniger wohl bekommen wäre. Wie gut, dass Bücher nicht zu atmen brauchen (jedenfalls diese nicht)!

Doch kommen wir zum Gegenstand des heutigen Anlasses – und zum Lesestoff!

Die Halbhexen der Nimoria-Trilogie

Auf einer längst vergessenen Insel sind uralte Mächte am Werk, wie wir sie heute nur noch aus Sagen, Legenden und Märchen kennen.

Einige leben dort, ohne zu ahnen, welches Potenzial durch ihre Adern fließt, schlummernd und lauernd. Andere träumen von der fernen Insel und folgen ihrem sehnsuchtsvollen Ruf.

In Nimoria kommen die geheimnisvollen Erzählungen und Dichtungen solch junger Menschen zusammen, in einer poetischen Ausarbeitung von drei Bänden.

Band 1 der Nimoria-Trilogie
Nimoria: Die vergessene Insel der Magie
Band 1 – Legende der Halbhexen. Herausgegeben von Thorsten Meier.

In Band 1 „Legende der Halbhexen“ erzählen die Geschichten von den ersten magischen Zeichen einer Verwandlung. Von Frauen und Männern, die anders sind und zwischen den Welten erwachen – halb Mensch, halb Hexe. Und für die es kein Zurück mehr gibt.

Neue Schicksale entfesseln sich – in einer Welt, in der Magie und Blut eng verwoben sind und in der sie dunkel zu schimmern beginnen.

Kurzgeschichte „Sternenklare Nacht“

Yuvi wünscht sich nichts sehnlicher, als ihre Heimat endlich hinter sich zu lassen. Seit Langem ist die Insel nur noch ein Ödland aus Mooren und Sümpfen und im Dorf gelten immer striktere Regeln, damit alle unbeschadet durch den Winter kommen.

Für Yuvi ist die kümmerliche Existenz unter dem ewig trüben Wolkenhimmel keine Option. Sie sieht ihre Zukunft jenseits des Meeres, an fernen Orten, wo zweifelsohne ihre Bestimmung auf sie wartet. Doch was auch immer sie versucht: Die Dorfbewohner haben bereits andere Sorgen, als sich aufs Nebelmeer zu wagen und dort dessen Launen zu trotzen.

Der Tag vor dem Frühlingsfest beginnt zu Yuvis Ernüchterung so, wie er es sonst auch tut. Nur ihr Körper fühlt sich seltsam schwach an. Doch dann, während eines ihrer üblichen Streitgespräche, geschieht plötzlich das Undenkbare: Die letzte verbliebene Süßwasserquelle versiegt.

Im schlimmstmöglichen Moment macht Yuvi den Mund auf und bereut es sofort.

„Sternenklare Nacht“ ist meine erste Kurzgeschichte in diesem Jahr und überhaupt der erste Text, den ich eingereicht habe. Wie er entstanden ist, erfährst Du bereits in meinem Schreibeinblick zum Zeichenlimit.

Wo Du meine Kurzgeschichte lesen kannst

Cover zeigt eine junge Hexe im Mondlicht mit einer blauen Flamme in der Hand
Nimoria. Die vergessene Insel der Magie
Band 1 – Legende der Halbhexen
Hrsg. Thorsten Meier
Papierfresserchens MTM-Verlag
Erstauflage 2026
ISBN: 978-3-99051-487-0

Meine Kurzgeschichte „Sternenklare Nacht“ findest Du auf den Seiten 51 bis 55.

Erhältlich ist die Anthologie hier:

Und wie heißt es so schön im Abspann einer fantastischen Geschichte?

Fortsetzung folgt. 😊

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» All die Dinge, die allein in unserer Griffweite liegen, verlangen unsere ungeteilte Hingabe. «

Über die Autorin

Naomi Krishna hat in 2025 damit begonnen, dem Zauber ihrer vielen Notizbücher in den eigenen Phantastik-Kosmos zu folgen. Während sie Kurzgeschichten und ihren ersten Roman schreibt, feilt sie an ihrer eigenen Handschrift. Noch tappt sie im Dunkeln.

Naomi Krishna mit einer Schreibfeder

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